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„Jumu“ – Workshop

Am 12.11.2017 fand der letzte Workshop in der Gedenk und Bildungsstätte Andreasstraße statt. Die Gedenkstätte erinnert an Unterdrückung und Widerstand während der SED-Diktatur in Thüringen 1949–1989. Im Gebäude der heutigen Gedenkstätte betrieb das Ministerium für Staatssicherheit der DDR eine Untersuchungshaftanstalt.


An der Veranstaltung nahmen ca. 60 Personen teil aus Erfurt teil. Unter den Teilnehmern waren u.a. Prof. Reinhardt Schramm, Vorsitzender der jüdische Landsgemeinde Thüringen, Frau Katharina Hoyer, stellvertretend für den Oberbürgermeisters der thür. Hauptstadt Erfurt und Frau Bäßler vom Büro des Ministerpräsidenten Ramelow anwesend.

In der ersten Begrüßungsrede hat Herr Schramm betont, dass die jüdische Landesgemeinde um eine gute zusammenleben und Verständigung zwischen Juden und Muslime bemüht. Die AfD stelle die Gemeinde eine rassistische Entwicklung dar, mit der nicht zusammengearbeitet werden kann. Eine Zusammenarbeit mit muslimische Organisationen würde er unterstütze. Frau Hoyer hat ihrerseits, die Migrationsgeschichte der Stadt Erfurt erzählt und die Leistungen der Stadt bei der Integration und dem interreligiösen Dialog dargestellt. Dem Oberbürgermeister ist ein gutes Zusammenleben aller Menschen unterschiedlicher Glauben ein wichtiges Anliegen. Herr Wördemann von ZMD hat die Entstehungsgründe der JuMu erklärt und warum ein interreligiöse Veranstaltungen dieserart für die Verständigung zwischen Juden und Muslimen sowie die Integration von Geflüchteten wichtig ist.

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